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Nachrichten

Reise nach Transsylvanien „Auf den Spuren von Vlad Tepes“


16 Monate: so lange dauerte es von der Idee bis zur Durchführung. Im August war es endlich so weit. 7 Pilger, 9 Betreute und 14 Malteser trafen sich am Flughafen Wien. Treffpunkt war um 8 Uhr. Unser Erstes Ziel: Bukarest.

Die Stadt hinter uns lassend führte unser erster Weg ins Kloster des Ordens der „Unbeschuhten Karmeliter“, die uns köstlich mit Pasta, Fisch und Wein versorgten.Gestärkt traten wir unsere Weiterfahrt nach Poiana Braşov an, wo wir für die nächsten 6 Tage Quartier bezogen. Poiana Brasov ist ein Skiort, oberhalb von Brasov / Kronstadt und im Sommer doch einige Grade kühler – Karpatenluft !! Nach einem üppigen Abendessen fielen wir alle in unsere Betten.

Am Samstag waren wir Gäste des rumänischen Hospitaldienstes (SAMR), die uns zum Mittagessen nach Micfalau (ein Sommerlager) einluden. Am Weg dorthin besuchten wir die Wehrkirche Honigberg – klein, charmant und hell präsentierte sie sich uns von ihrer besten Seite. Dort empfing man uns mit viel Wärme und Herzlichkeit, sowie einer Reitershow, vorgeführt von Romakindern! Am Weg zurück besuchten wir eine weitere Wehrkirche, jene von „Tarlau“.

Am nächsten Morgen ging es nach Viscri / Deutschweißkirch, ein sächsisches Dorf, abgelegen und durch seine Ursprünglichkeit bekannt. Nach 2h Fahrt, wurden wir von der Dorfvorsteherin, Carolina Fernolend, empfangen. Mit Hilfe von Brettern wurden die Rollstühle in die Leiterwagen geschoben. Im Anschluss gab es ein köstliches Mittagessen im Garten mit rumänischen Spezialitäten – Sarma und Palinka.

Am Montag stand der Besuch der Dracula Burg – Schloss Bran – auf dem Programm. Gewappnet mit Knoblauchzehen und Dragees, sowie falschen Zähnen zur Abwehr, machten wir uns auf den Weg. Dort wurden wir von örtlichen Führern erwartet, die einen Teil der Gruppe durch das Schloss führten , während die anderen im Burghof eine Einführung zu Geschichte des Hauses erhielten.

Den nächsten Tag ließen wir etwas gemütlicher angehen. Geplant war ein Besuch im Bärensanktuarium in Zarnesti. Dort leben an die 100 Bären sowie einige Wölfe. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir Zarnesti und stiegen in einen, von einem Traktor gezogenen Anhänger um. Und wir hatten Glück – knapp 20 Braunbären, in allen Größen, zeigten sich uns. Mittags speisten wir köstlich im La Promenada in Rosenau und den Nachmittag verbrachten wir in Braşov / Kronstadt bei einem Besuch der schwarzen Kirche und einem Stadtbummel.

Unseren letzten Abend in Rumänien verbrachten wir am Lagerfeuer, bestückt mit einem Schwein am Grill, mit Zigeunermusik und Tanz.

Der Abschied kam am nächsten Morgen und wir packten unsere Koffer. Zu Mittag besuchten wir noch das Schloss Peles in Sinaia, die Sommerresidenz der letzten Könige von Rumänien. Ein schnelles Mittagessen vor Ort und wir saßen wieder im Bus, diesmal Richtung Flughafen Otopeni / Bukarest.

Der Flug nach Wien ging gut und wir landeten mit etwas Verzögerung.

Mehr Bilder sind auf Flickr einzusehen: https://www.flickr.com/photos/mhda/collections/72157684948743642/

Hospitaldienst des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | Telefon: +43 1 512 53 95 | E-Mail: zentrale@malteser.at