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Nachrichten

2. November – Allerseelen


Geschichte

Bereits in den ersten Jahrhunderten nach der Entstehung des Christentums war es nicht mehr möglich, allen heiliggesprochenen Menschen an einzelnen Tagen zu gedenken. So etablierten sich zu Beginn mehr Heiligenfeste als Christusfeste, zu Ehren der Märtyrer.

Waren Allerheiligen und Allerseelen zuerst noch Sammelfeste zum Gedenken für alle Heiligen, so ernannte Papst Bonifatius IV. in der westlichen Kirche erstmals im Jahr 610 den 13.Mai als Gedenktag für verstorbene Heilige.

Das Allerseelenfest findet bei Isidor von Sevilla seine ersten Züge, wurde jedoch noch am Tag nach Pfingsten gefeiert. Erst 998 wurde vom Abt Odilo aus dem Kloster Cluny der 2. November als Gedenktag für alle Verstorbenen, die sich noch im Fegefeuer befinden, festgesetzt und somit Allerseelen als für sich stehender Feiertag etabliert.

An keinen anderen Tagen im Jahr ist der Zustrom zu den Friedhöfen so groß wie Anfang November. Das Gedenken an die Toten ist in den Menschen tief verwurzelt und wird bis heute zelebriert.

Es gibt nur wenige Bräuche, die dem Allerseelentag eindeutig zugeordnet werden. Einer davon wäre der Friedhofsbesuch, der traditionell an Allerseelen stattfindet, häufig jedoch bereits einen Tag zuvor.
In Hallein wurden die Gräber früher mit einem typischen Totengebäck geschmückt. Dieser Brauch scheint der Vorgänger des Allerheiligenzopfs zu sein.

Heute werden vermehrt Seelenlichter entzündet, die die Verbindung zu den Toten symbolisieren sollen.

Hospitaldienst des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens

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