10-17.07.2010: Maltacamp 2010

2010 ist das erste Jahr in der 26 jährigen Geschichte des internationalen MALTESER Feriencamp in der es in Großbritannien ausgerichtet wurde und in der die Gastgeber allen Gästen und Helfern eine unvergessliche Woche, mit einem Programm das für die Teilnehmer normalerweise nicht zugänglich wäre ermöglichten. Gäste und Helfer lebten eine ganze Woche zusammen und halfen sich gegenseitig. Wodurch tiefe Freundschaften und Beziehungen entstanden die den einzigartigen Geist des Camps ausmachen.

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Rund 500 Teilnehmer, davon 150 mit körperlichen und psychischen Einschränkungen, aus 20 Nationen haben in England viel Zeit mit einander verbringen können, in der ihnen durch ein abwechslungsreiches Programm die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten des Landes gezeigt wurden. Gleichzeitig wurde ihnen auch ermöglicht, einmal die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen und die eine oder andere Freundschaft zu knüpfen

 

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Diese Woche ist wie im Flug vergangen und fällt es schwer besondere Highlights hervorzuheben, da jeder Tag etwas besonderes war. Begonnen mit der Möglichkeit im Heißluftballo zu fliegen, über die zahlreichen Aktivitäten wie zum beispiel Bogenschiessen, Wellness/Massage, Musik-workshops, Reiten, Segelfliegen, Zoobesuche etc. Einer der Höhepunkt war aber mit Sicherheit die Messe in der St. David Cathedral, welche zu den ältesten Kirchen Großbritanniens zählt,ihren Ursprung im 6. Jahrhundert hat und eine der wenigen erhaltenen normannischen Bauten ist. Wir hatten die Ehre, in dieser Kirche eine katholische Messe feiern zu dürfen – welches seit der Reformation eine Seltenheit ist. Anschließend sind wir trotz der britischen Witterungsverhältnisse an den Strand gefahren und haben den Nachmittag mit Strandspielen verbracht, einige Mutige haben auch den Weg ins Meer nicht gescheut.

 

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Auch der nächste Tag gehört zu den Besonderheiten dieses Camps. Diesen haben wir in Pembroke Casle verbracht, einer riesigen Burganlage aus dem 11. Jhd. Dort haben wir eine Falkenshow besichtigen können, genauso wie eine Vorführung über das Leben im Mittelalter. Ausserdem durften die königlich walisisches Garde beobachten, die uns mit ihrer Musikkapelle eine aussergewöhnliche Show geboten hat. Der Höhepunkt dieses Tages war aber der alljährlich stattfindende Christopher Cup zum Gedenken an einen Betreuten erinnern soll, der auf der Rückfahrt eines Camps verunglückt ist. Dieses Jahr wurde aufgrund der passenden Umgebung dieser Cup in Harry Potter Kostümen ausgetragen und hat das Spanische Team trotz harter Konkurrenz nicht nur die Weltmeisterschaft sondern auch diesem Preis mit nachhause bringen können.

 

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Wir hatten auch die Möglichkeit in einen Vergnügunspark zu fahren um dort alle Attraktionen – von diversen Achterbahnen über Wasserbahnen bis hin zum Sommerrodeln – auszunützen. Ausserdem gab es in unmittelbarer Nähe des Camps einen Wasserpark der uns an mehreren Tagen zur Verfügung gestanden ist und gab es dort auch die Möglichkeit zu tauchen. Selbstverständlich wurden auch die allabendlich angebotenen Showeinlagen sowie die Disco stakr besucht.

 

Abschliessend lässt sich nur sagen, dass auch dieses Camp wie jedes Jahr wieder ein unglaubliches Erlebnis für alle Teilnehmer war und das einzige Manko an diesem Camp ist, dass wir bis zum nächsten noch ein Jahr warten müssen. Dies steigert aber hoffentlich nur die Vorfreude auf das Camp 2011 in Lignano, Italien."