Malteser Corona Wir bleiben BB

Auf Abstand und trotzdem gemeinsam statt einsam –
#GemeinsamSchaffenWirDas

Mit der Corona-Krise hat sich neben den Herausforderungen für unsere Gesundheit, die Wirtschaft und unser soziales Miteinander ein weiteres Problem aufgetan: Es ist die Einsamkeit, die Menschen aller Altersgruppen zu schaffen macht.

Durch die umfassenden Ausgangsbeschränkungen fühlen sich immer mehr Menschen isoliert. Das „Herumsitzen“ zuhause, das Wegfallen eines bisher gewohnten Tagesablaufs, die Unsicherheit über die Zukunft: Das drückt vor allem bei ängstlichen Menschen und solchen, die alleine leben, stark aufs Gemüt. Neigen sie zu Depressionen, kann das zu fatalen Situationen führen.

„Das ist einfach hart“

Ebenso schwierig ist die Lage für Menschen in Krankenhäusern, Pflege- und Palliativeinrichtungen. Sie brauchen gerade jetzt viel Kraft, um bald wieder gesund zu werden oder um die ihnen noch verbleibende Zeit mit Angehörigen, Freunden und Verwandten verbringen zu können.

Zum Schutz der Betreuten dürfen die meisten dieser Einrichtungen derzeit keine Besuche gestatten. So sind die Menschen zwar medizinisch versorgt, aber von ihren Familien abgeschnitten. Umgekehrt können die Angehörigen ihre Liebsten nicht persönlich sehen – eine für beide Seiten sehr bedrückende Situation.

Wie schwer ein solcher Verzicht auf das soziale Miteinander ist, zeigt das Beispiel einer Malteser-Freiwilligen, die erzählt: „Meine Nachbarin hatte vor Kurzem eine Krebs-Operation. Damit zählt sie zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen. Vorgestern ist sie zum zweiten Mal Großmutter geworden. Sie darf jetzt weder ihre Kinder, noch ihre Enkelkinder oder andere Besucher sehen. Das ist einfach hart.“

Tablet-PCs für den sicheren sozialen Kontakt

In solchen Fällen können die Malteser helfen. So wurden z.B. kurzfristig in Kooperation mit den Elisabethinen in Graz für deren Palliativstation kleine Tablet-PCs angeschafft. Auf diese Weise können Patienten mit ihren Angehörigen gesichert in Kontakt treten, einander auf dem Bildschirm sehen und miteinander sprechen. In allen Bundesländern haben die Malteser Telefondienste eingerichtet, um mit den von ihnen betreuten Menschen Kontakt zu halten.

Aktionen wie diese sind nur ein Beispiel für die vielfältigen Möglichkeiten, wie Malteser auch jetzt für Menschen in Not da sind. Damit wir unsere Hilfe dort einsetzen können, wo sie am dringendsten gebraucht wird, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Schon kleine Beiträge sorgen dafür, dass wir das Leid und die Einsamkeit von einsamen, kranken und bedürftigen Menschen lindern können.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, die Einsamkeit zu bekämpfen. Mit Ihrer Unterstützung können wir Menschen aus der krisenbedingten sozialen Isolation holen und ihnen den wichtigen Kontakt mit ihren Angehörigen ermöglichen. Danke!

Meine Spende
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Hospitaldienst des Souveränen Malteser-Ritter-Ordens

Johannesgasse 2 - 1010 Wien - Österreich | T: +43 1 512 53 95 | E: zentrale@malteser.at

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